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Focuseinengung, Medienkontrolle und Kurzschlußhandlungen

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Wie weich kann eine Birne sein?

Laut Lügenpresse war der Besuch von Scholz in Moskau der angebliche Versuch, den drohenden Stellvertreterkrieg in der Ukraine abzuwenden. In der anschließenden Pressekonferenz wurde Scholz jedoch deutlicher, als er witzelte, wie lange Putin noch gedenke, im Amt zu bleiben. Nicht nur für Komiker ist Scholz eine Witzfigur.

Rußland ist eine nukleare Supermacht, die sich dummer Weise durch permanente Nato-Osterweiterungen existenziell bedroht sieht. Zum einen unterminiert das stetige Näherrücken von US-Raketensystemen die russische Zweitschlagsfähigkeit und damit das nukleare Gleichgewicht, zum anderen führt die Nato immer mal wieder opportunistische Angriffskriege durch, um einen Regimechange durchzuführen und mit "europäischen Werten" unkompatible Systeme auszulöschen (Jugoslawien, Irak, Libyen). Die Frage, wie lange Putin noch im Amt bliebe, ist in Rußland auf vollstes Verständnis gestoßen. Aber nicht weil Scholz, sondern weil die USA sie schon länger stellen.

Zu Zeiten der Sowjetunion wäre auch der größte politische Schwachkopf nicht auf die Idee gekommen, Ulbricht, Honecker geschweige denn Stalin, Chruschtschow oder Breshnew Witze aufzutischen, die aus Pippi Langstrumpfs grünem Kinderklo stammen könnten. Als der Verstand noch in der Lage war, die Anzahl der Megatonnen aufzuaddieren, wußte man zumindest in der SPD, daß es klug ist, auch mit der Sowjetunion möglichst gute Beziehungen aufzubauen, während in der CDU immer die Lightkulturideologen und US-Enddarmbewohner saßen, die einen atomaren US-Schutzschirm sahen/sehen. Brandts Entspannungspolitik war nicht nur politisch klug, sondern auch geschäftlich für beide Seiten hochrentabel. Außerdem hatte diese Politik in einer Zeit, in der an eine deutsche Wiedervereinigung nicht zu denken war, genau dafür den Boden bereitet. Kohl und die CDU waren nur die Absahner.

Dummer Weise stammt der Kanzlerwitz aber nicht aus Pippi Langstrumpfs grünem Kinderklo, sondern Scholz hat nur Bidens Position nachgeäfft, daß Putin aus Sicht der USA ab 2024 nicht mehr russischer Präsident sei. Diese Position ist schon überholt, und die USA streben nun auch in Rußland offiziell Regimechange plus erneut eine neue Bimboordnung an. Damit haben Rußland und China die Plätze getauscht. Unter Obama und Trump wollte der globale Market Disruptor zuerst China wirtschaftlich/politisch/militärisch abbauen/einreißen, um unter dem Deckmäntelchen "westlicher Werteverbreitung" der Welt America first aufzuzwingen.

Medienkontrolle

Biden hat in seiner Polenrede nicht nur "in seinem letzten Satz" klar gemacht, daß in Rußland Regimechange ansteht. Trotzdem haben alle systemrelevanten BRD-Medien versucht, die Rede umzudeuten. Wenn einzelne Journalisten so tun, als hätten sie den Rest der Rede nicht gehört, kann man das verstehen, und es ist auch in Ordnung. Schließlich darf in der BRD jeder seine eigene Meinung frei verbreiten, und sogar das Bundesverfassungsgericht hat bestätigt, daß sich die Meinungsfreiheit auch auf "falsche" Meinungen erstreckt. Was falsch oder richtig ist, darüber urteilen in der BRD nicht "professionelle" Lohnlaberer oder Zeilengeldempfänger, sondern die Leser/Zuhörer/Zuschauer. Wenn aber alle systemrelevanten Journalisten der gleichen Meinung wie die "Rußland-Korrespondentin" Ina Ruck sind und den Rest der Rede überhören, stellt sich schon die Frage, wie diese "professionellen" Journalisten funktionieren? Hört man sich da nicht besser die Reden oder Pressekonferenzen von Biden (Scholz, Chi Jinping, Putin, ...) im Orginal (bzw. einer Übersetzung) an und denkt selbst? Die "professionellen" Journalisten wissen im Übrigen auch nicht mehr über den Inhalt der Gespräche als der liebe Leser/Zuhörer/Zuschauer, denn sie alle warten stets vor der Tür.

Die Schaumkrone der "professionellen" Journalisten besteht darin, diesen einen Satz aus der Rede herauszureißen und zu versuchen, mit frei erfundenen Spekulationen (hat Biden wieder mal "eigenmächtig" etwas zum Manuskript hinzu erfunden, bla, bla, bla) die Glaubwürdigkeit zu unterminieren. Ist Biden ein Nachrichtensprecher, der Wort für Wort abliest, was ihm seine Chefs auf das Blatt diktiert haben, oder ist der Mann US-Präsident? Sollte man in dieser Position nicht auch frei reden können? Trieft nicht die ganze Rede vor Regimechange und dem Kampf von "gut" gegen "böse"? Wurde Rußland nicht schon längst wieder als militärischer Gegner eingestuft?

Dumm gelaufen: Einen Tag nach der kleinen Kampagne von Lügenpresse und Nato-Thinktank-Schwätzern, Bidens Regimechange-Rhetorik tot zu labern, hat der seinen Regimechange-Anspruch bekräftigt. Weil Europa oder die Nato zwar frei phantasieren dürfen, aber nicht einmal wirtschaftlich oder politisch zu einer eigenen Außenpolitik in der Lage sind, kommen für Rußland nur die USA als Verhandlungspartner in Frage. Alles andere (Steinmeier-"Formeln", die Minsk-Abkommen, bla, bla, bla) hat sich in den vergangenen Jahren als sinnlos erwiesen.

Das Ende der alten neuen Bimboordnung

Am 24.02.2022 hat Rußland die stetige Nato-Osterweiterung militärisch beendet, nachdem fast zwei Jahrzehnte alle Versuche Rußlands ignoriert wurden, die Natoexpansion auf diplomatischem Weg zu stoppen oder Sicherheitsgarantien der Regimechange-"Experten" zu erhalten.

Bereits am 13.12.2001 hatte Bush II. den ABM-Vertrag gekündigt, um Raketenabwehrsysteme entwickeln und in Osteuropa aufstellen zu können. Später hat die schwarze Hoffnung Barak Hussain Obama Rußland zu einer Tankstelle mit Atomwaffen erklärt. Alle Versuche nach Obama, ein gedeihliches Verhältnis beider Seiten aufzubauen, sind bereits aus US-innenpolitischen Gründen gescheitert: Trump wurde von den US-Mobmedien zum Agenten Moskaus degradiert, um zu erklären, weshalb die ewige Clintonmob-Prinzessin bei ihrem zweiten Versuch, erster weiblicher US-Präsident zu werden, sogar gegen den Clown gescheitert ist, und das Gipfeltreffen zwischen dem Clinton-Mann Biden und Putin haben die US-Fakenews nicht anders versenkt als das mit Trump.

In der US-Mobdemokratie bestimmen die Clanchefs der privaten Medienkartelle die Politik, nicht die Schauspieler oder Clowns, die diese Kartelle hochspülen. Ohne die Unterstützung der privaten Kartelle hat in den USA niemand die Chance, gewählt zu werden, denn die "überparteiliche" Berichterstattung staatlicher oder halbstaatlicher Medien, die in ihren Sendungen allen Parteien/Kandidaten speziell vor Wahlen die gleiche Redezeit einräumen müssen, spielen kaum eine Rolle. So übel die halbstaatliche deutsche Lügenpresse sein mag, ohne sie käme man vom Regen in die Traufe.

Auch der letzte und ein Jahr währende Versuch Rußlands, durch das Verlegen kriegsbereiter Truppen an die ukrainische Grenze Verhandlungen über die Ausdehnung der Nato erzwingen zu wollen, ist krachend gescheitert. Hirntotes Statement von Trumps ehemaligem Unterclown, dem Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg: Wer weniger Nato an seinen Grenzen will, bekommt mehr Nato. Getoppt wurde dieses hirntote Statement noch auf der sogenannten Münchener "Sicherheitskonferenz", als die Ukraine unwidersprochen ankündigen durfte, Atommacht werden zu wollen.

Nach einem Jahr Truppen hin - Truppen her mit der Aussicht einer Ukraine als Atommacht abgespeist zu werden zwingt irgendwann zur Revision der Aussage, daß Rußland nicht die Absicht habe, das Nato-Problem an seinen Grenzen militärisch zu lösen. Rußland kann damit wohl kaum warten, bis die Nato in der Ukraine steht, zumal auch ohne Mitgliedschaft schon mit dem Aufbau von Nato-Infrastruktur und Natomanövern begonnen wurde. Für die USA ist der Stellvertreterkrieg in der Ukraine nur eine der zahlreichen Schweinebuchten, während er für Europa richtig teuer wird.

Phantasie "freie Bündniswahl" statt Einstimmigkeit

Weder die Ukraine noch Rußland bestimmen, wer Mitglied der Nato wird. Berichterstattung nach dem Motto, die Ukraine hätte das Recht, Mitglied der Nato zu werden, ist Phantasie der Lügenpresse. Die Ukraine kann bei der Bündniswahl nur als Bittsteller auftreten. Allein die Nato-Staaten entscheiden, wobei zur Aufnahme eines neuen Mitgliedes Einstimmigkeit erforderlich ist. Allerdings ist die Bündniswahl nicht frei, denn sie ist nicht geheim, und der Nato-Diktator, ohne den es diese Organisation nicht gäbe, kann nicht erst seit Trump massiven Druck ausüben. Zu einer Sicherheitsarchitektur, die nicht von US-Interessen diktiert wird, sind die Hirntoten in Europa auch mehr als 75 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges nicht in der Lage.

Noch schöner: Artikel 10 des Nordatlantik-Vertrages, der den Beitritt neuer Mitglieder regelt, schließt die Mitgliedschaft eines Landes aus, in dem schon seit 8 Jahren Bürgerkrieg herrscht: "Die Parteien können durch einstimmigen Beschluß jeden anderen europäischen Staat, der in der Lage ist, die Grundsätze dieses Vertrages [Nato-Vertrag] zu fördern und zur Sicherheit des nordatlantischen Gebiets beizutragen, zum Beitritt einladen". Ein Bürgerkriegsstaat ist aber nur zum Gegenteil in der Lage.

Im Gegensatz zur Nato ist die erforderliche Einstimmigkeit für eine EU-Mitgliedschaft der Ukraine nicht absehbar, obwohl die meisten Mitglieder der Nato auch EU-Mitglieder sind. Aber nicht die USA, und die EU gäbe es auch ohne den Nato-Diktator. Daher können die USA in der EU die Hand der abstimmungsberechtigten Funktionäre nicht so direkt führen wie in der Nato, und die EU wird stärker auch von eigenen Interessen geleitet. Für eine Aufnahme in die EU ist die Türkei beispielsweise schon seit Jahrzehnten Bittsteller.

Phantasie "europäischen Friedensordnung" und Focuseinengung auf den 24. Februar 2022

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine haben die meisten Volksvertreter versucht, den "Zusammenbruch der europäischen Friedensordnung" mit dem 24.02.2022 beginnen zu lassen. Dummer Weise gibt es aber keine "europäische Friedensordnung", sondern nur eine "neue amerikanische Bimboordnung", und die Hirntoten waren in den letzten 30 Jahren an jedem "verbrecherischen Angriffskrieg" der USA beteiligt.

Im Nirwana der politischen Überzeugungen ist vielen bewußt entgangen, daß schon seit 8 Jahren "mitten in Europa" Krieg herrscht. Die Kunst der falschen Entrüstung kann man deshalb so klar feststellen, weil viele von denen, die den Focus neuerdings auf den 24.02.2022 einengen, schon seit Jahren behaupten, daß Rußland in der Ostukraine Krieg führe. Rußland hat das stets bestritten. Unstrittig ist, daß die in der Ostukraine lebenden Russen von Rußland und die Westukraine von der Nato militärisch unterstützt werden.

Aber auch der Bürgerkrieg in der Ukraine ist seit Ausrufung der neuen Bimboordnung nicht der erste Krieg auf europäischem Boden. Zuvor gab es schon einen Bürgerkrieg in Jugoslawien, den USA und Nato durch einen "verbrecherischen Angriffskrieg" für sich entschieden haben. Den von der neuen Bimboordnung in der Ukraine angezettelten Bürgerkrieg dürfte Rußland für sich entscheiden.

Der Focus auf die Heulsusenpropaganda der Nato-Slomkas

Läßt man seinen Focus nicht auf den "verbrecherischen russischen Angriffskrieg" oder "russische Kindermörder" einschränken, stellt man fest, daß (fast) alle Kriege von USA und Nato "verbrecherische Angriffskriege" waren. Wie soll man sonst Krieg führen, wenn man nie angegriffen wird? Besonders hervorzuheben ist dabei die humanitäre Umgestaltung verbrecherischer Angriffskriege durch das Duo Madelaine Albright/Joschka Fischer.

Als die USA und Madelaine Albright aufgrund frei erfundener Massenvernichtungswaffen im Irak einen kleinen Holocaust (insgesamt ca. 1,5 Mio. tote Zivilisten, davon ca. 500.000 Kinder) aufgrund frei erfundener Massenvernichtungswaffen veranstaltet haben, haben die damaligen Nato-Slomkas kein Heulsusenprogramm als "neutrale Berichterstattung" abgeliefert, sondern ernsthaft darüber gefachsimpelt, ob die irakische Armee nicht zu fett werden könnten, ließe man Babynahrung oder Milchpulver in das Land.

Die Nato-Slomkas hatten in den verbrecherischen Angriffskriegen von USA und Nato nie ein Interesse daran, die Toten der Gegenseite und erst recht tote Zivilisten auch nur zu zählen. Daher wird die Kriegspartei der Nato-Slomkas ihr Heulsusenprogramm auch nicht mit abgehungerten Kindergerippen aus Obamas bis heute andauernden Jemenkrieg garnieren.

Sieht die Welt wie im Irak-Krieg Bush II. zu düster aus, können die Nato-Slomkas auch zu einem perversen Gegenschlag ausholen: Es wird einfach ein US-Soldat mit einem geretteten Kind auf dem Arm eingespielt, und allein durch diese Focusveränderung ist die Welt wieder in Ordnung.

Die seriöse Kriegsberichterstattung scheitert bereits an der nicht vorhandenen Überparteilichkeit der Nato-Slomkas. Die Berichterstattung über persönliche Schicksale ist stets reine Kriegspropaganda, denn dieses Programm fällt je nach Seite, die damit auf die Tränendrüse drückt, vollkommen unterschiedlich aus. Anders bei seriöser Kriegsberichterstattung: Informationen über den Kriegsverlauf, also wieviele Soldaten/Zivilisten wurden auf beiden Seiten getötet/verwundet, wieviele Panzer, Geschütze, Flugzeuge/häfen ... wurden vernichtet, wo ist der Frontverlauf, wo stehen welche Truppen, wie groß sind sie etc., stimmen im Gegensatz zur Kriegspropaganda auf beiden Seiten überein, solange keine Seite lügt. Was machen die Nato-Slomkas außer Kriegspropaganda?

Neben der großen Mehrheit, die hilft, lungern an den Bahnhöfen Leute herum, die billige Nutten suchen oder Bild-Geschichten, mit denen sie Geld und Karriere machen können.

Kurzschlußhandlungen

Die Bombardierung mit Nato-Propaganda hat im Verein mit wohlstandsverwahrlosten Talkshowventilatoren und Think-Tank-Schwätzern zu Kurzschlußhandlungen geführt. Das hirntote Europa zerstört gerade unter Anleitung der USA die eigene Wirtschaft. Weil das sogenannte "Sicherheitsbündnis" nicht darauf verzichten konnte, sich in die Ukraine auszudehnen, erfahren die Bürger Europas jetzt "live", welchen Beitrag Rußland durch seine sehr preiswerten und zuverlässigen Energielieferungen zum Wohlstand Europas geleistet hat. Schönstes Beispiel: Selbst wenn man alle Gas-Lieferungen aus Rußland sofort ersetzen könnte, wird der Teil der deutschen Industrie untergehen, der nur deshalb existiert, weil der Preis von russischem Gas ein Vielfaches unter dem des internationalen Preiswichsertums liegt. Oder dahin abwandern, wo es noch billiges russisches Gas gibt.

Wenn in der BRD Heizkosten und Lebensmittel innerhalb eines Monats um 30 % steigen, wen sanktionieren die Kurzschluß-Experten der aktuellen Bullerbü-Regierung dann für die fehlgeschlagene Nato-Osterweiterung? Die deutsche oder die russische Bevölkerung, und wo strebt die Bullerbü-Regierung Regimechange an? Kann man solche Experten nicht in den Krieg schicken, damit sie an vorderster Front (moralisch) erkalten und vor allem in ihrer Heimat keine Scheiße mehr bauen können. Als die Sowjetunion noch existierte und -zumindest laut sogenannter "Weißbücher"- der Nato weit überlegen war, hatte man trotz zahlreicher bewaffneter Konflikte Geschäfte zu beider Seiten Nutzen gemacht, und nicht die Völker, sondern Hochtechnologie/Militärtechnik sanktioniert.

Das Abfeuern der Neuschulden-Bazooka von 100 Mrd. Euro neuer Sonderschulden für die Bundeswehr erweist sich schon 1 Monat nach Ankündigung als Kurzschluß. Die Performance der russischen Militäroperation sieht nicht so aus, als bräuchte Europa einen Haufen neuer, ultrateurer Waffensysteme.

Die europäischen Staaten der Nato geben auch ohne USA ein Vielfaches von Rußland aus, und sind in allen Bereichen inklusive Zahl der Soldaten Rußland konventionell weit überlegen. Die Nato hat nur deshalb noch nicht begonnen, Rußland wieder aus der Ukraine raus zu bomben, weil das Land eine atomare Supermacht ist. Und genau das ist auch der Grund, weshalb Rußland die Nato nicht in der Ukraine akzeptieren kann.

Das Auftreten des Generalinspekteurs der Bundeswehr vor dem Hintergrund, daß von angeschaffter Neuware in vielen Bereichen das meiste nicht funktioniert, ist eine Frechheit. Der Bundeswehretat steigt seit Jahren stets um weitere Milliarden. Nimmt man noch hinzu, daß die vom CSU-Hochstapler zu Guttenberg "professionalisierte" Berufsarmee ihre ultra-teuren Waffen zum Teil nicht unbedingt bedienen kann, fragt man sich schon, wofür dieser Generalinspekteur gut ist. Bei Auslandseinsätzen müssen Waffen teilweise von Firmenpersonal bedient werden, und die Rolle der Soldaten besteht nur noch darin, den Feuerknopf zu drücken. Der Zustand der Bundeswehr mit ihrem aktuellen Versager an der Spitze ändert aber nichts am grundsätzlichen Kräfteverhältnis, das von der Leistungsfähigkeit der Rüstungsindustrie bestimmt wird. Außerdem ist auch in der russischen Armee längst nicht alles Gold, was glänzt.

Verkaufen, verschrotten oder verschenken?

Auch wenn sich die Lügenpresse gerne einen moralisch runterholt: Für die "humanitären" Weltelite kommt es bei Waffenlieferungen nicht darauf an, ob sie bedient, sondern ob sie bezahlt werden können. Daher sind die Saudis Hauptabnehmer westlicher Werte, hängen an der Obama-Melkmaschine und bekommen stets die neusten und teuersten Waffensysteme, auch wenn sie nicht bedient werden können, während der Ukraine nur billige Massenware und noch billigere Altbestände geliefert werden. Was aus ehemaligen DDR-Beständen kommt, ist mindestens 30 Jahre alt und reif zum Verschrotten. Aber warum teuer verschrotten, wenn man diese Waffen auch verschenken kann?

Besonders pikant: Während der sogenannte "Generalinspekteur" seit Jahren zusieht, wie in der Bundeswehr zig Milliarden in den Sand gesetzt werden, zeigt die Ukraine gerade, wie Landesverteidigung auch ohne ein 100 Mrd. Euro Sonderschulden-Kurzschlußprogramm funktioniert.

Blick in die Geschichte: Focuserweiterung Krieg in Wohngebieten abseits verbrecherischer Volkssturmpropaganda

Halten sich Kriegsparteien an Konventionen, gibt es keinen Häuserkampf und völlig verwüstete Wohngebiete/Städte. Sogar die Wehrmacht hat diese Konventionen zumindest im Westen weitgehend beachtet. In Italien und Frankreich blieben die Städte weitgehend unzerstört, weil sich die Wehrmacht in der Regel nicht dorthin zurückgezogen, sondern sie den Alliierten völkerrechtsgemäß kampflos übergeben hat. Paris und Rom wurden von der Wehrmacht sogar entgegen einem anderslautenden Führerbefehl geräumt.

Der fast völlige Zerstörung deutscher (und japanischer) Städte 1945 beruhte nicht auf Kampfhandlungen. Die anglo-amerikanischen Bomber haben ohne Kräfte am Boden einfach nur so gebombt, um systematisch die Zivilbevölkerung auszulöschen. Der "militärische" Sinn: Die Kampfmoral der Soldaten an der Front zu unterminieren, indem die Lieben daheim getötet werden. Diese "Strategie" haben US-Massenmörder in Korea und Vietnam noch "perfektioniert".

Im Osten führte die Wehrmacht einen Vernichtungskrieg gegen "Untermenschen". Dennoch hat auch die Rote Armee ihre Front in der Regel zurückgenommen, ohne die Kampfhandlungen in die Städte zu verlagern. Ausnahmen sind Leningrad und Stalingrad, die zu Wendepunkten des Krieges wurden. Und auch die Wehrmacht hat sich auf ihrem Rückzug und trotz der verbrecherischen Politik der verbrannten Erde in der Regel nicht in den Städten verschanzt. Einige Städte wurden allerdings "zur Festung erklärt" und dadurch völlig zerstört.

Selbst im Angesicht der Niederlage hat sich die Wehrmacht nicht in die Städte zurückgezogen. Auch auf deutschem Boden fand Häuserkampf in der Regel nur statt, wenn Volkssturm und andere Spinner meinten, sie müßten selbst dann noch weiterkämpfen, wenn sich die Armee schon zurückgezogen hat. Die russische Armee hat deutsche Städte daher weitgehend kampflos übernommen, und sich nicht an der systematischen Einäscherung deutscher (und japanischer) Städte beteiligt, obwohl die Russen allen Grund gehabt hätte, den Krieg auf die Zivilbevölkerung auszudehnen. Die Zerstörung deutscher (und japanischer) Städte beruht fast ausschließlich auf der US-geführten "Luftkriegsstrategie".

Die extrem hohe Opferzahl unter der russischen Zivilbevölkerung resultierte nicht aus einer entsprechenden NS-"Luftkriegsstrategie", sondern insbesondere aus dem Abschaum an Scheißbullen, die hinter der Front für "Recht und Ordnung" gesorgt und wesentlich leistungsfähiger entvölkert haben als anglo-amerikanische Bomber.

Focuseinengung ukrainische Wohngebiete und verbrecherische Volkssturmpropaganda

Daß einige ukrainische Wohngebiete und Städte so aussehen wie Mariupol, liegt daran, daß die ukrainische Armee ihre Front nicht zurücknimmt oder kapituliert, sondern sich in den Städten verbarrikadiert, wenn sie auf dem Schlachtfeld nicht gewinnen kann. Handelte es sich um einen Vernichtungskrieg, wäre es verständlich. Aber weder die Rhetorik der russischen Propaganda noch der aktuelle Kriegsverlauf bestätigen Selenskyjs freie Meinung, Ziel der "Spezialoperation" sei die Auslöschung des ukrainischen Volkes und seiner Kultur.

Obwohl nicht einmal die Lügenpresse den Stellvertreterkrieg als Vernichtungskrieg Rußlands a la Selenskyj präsentiert, verbreitet sie dennoch verbrecherische Volkssturmpropaganda.

Mariupol ist Standort des Azov-Bataillons. Man kann darauf wetten, daß dieses Neonazi-Bataillon nicht nur zu 80 %, sondern zu 100 % aus seinen Löchern gebombt wird, sollte die Stadt nicht übergeben werden. Ein Interesse, die Bevölkerung nicht durch Fluchtkorridore zu evakuieren, ist nur bei denen erkennbar, die sich in den Städten verbarrikadieren. Leider bringt die Lügenpresse in erster Linie Heulsusenprogramm, und davon auch nur eine Hälfte. Die andere Hälfte des Heulsusenprogramms über das Azov-Bataillon kann man sich in der "russischen Propaganda" ansehen. Daß das Azov-Bataillon ein Neonazi-Bataillon ist, ist auch im Westen unbestritten.

Wer die Existenz von Neo-Nazis in der Ukraine als absurd ansieht, weil Selenskyj Jude ist, sollte einen deutschen Juden zum Bundespräsidenten wählen. Auch in der Ukraine sind Neonazis nur eine Minderheit, und wie üblich eine besonders aggressive. Wie ihre deutschen Kollegen haben sie eine besondere Affinität zu Polizei und Armee. Zusätzlich findet man Neonazis in der Ukraine in paramilitärischen Verbänden. Auch wenn nur wenige Neonazis im ukrainischen Parlament sitzen, auf der Straße haben sie in besonderem Maße zum Erfolg des gewaltsamen Regimechanges der Ukraine beigetragen.

Solange sich die ukrainische Armee in Städten verschanzt, wird es weiterhin zu sehr häßlichen Bildern "russischer Kriegsverbrechen" führen. Allerdings nur dort, wo die russische Armee ihre "Spezialoperation" auch am Boden ausführt, um die Gebiete russisch-stämmiger Bevölkerung zu sichern/freizukämpfen. Während heute über "humanitäre Korridore" gestritten wird, um den Krieg in die Städte zu verlagern, wurden noch im 2. Weltkrieg und sogar von der verbrecherischen Wehrmacht Städte geräumt, wo sich die Armee zurückziehen mußte. Den Nato-Slomkas von heute ist dagegen jeder Volkssturm recht, um im Stellvertreterkrieg den Preis für Rußland zu erhöhen und die richtigen Bilder senden zu können.

Focuseinengung verbrecherischer russischer Angriffskrieg

Ein russischer Angriffskrieg ist ebenso unschön wie ein amerikanischer oder Nato-Angriffskrieg.

Die Rußland hat allerdings den besseren Grund, denn es wird von den US-Regimechange-Experten schon seit Jahren als Gegner eingestuft und sieht sich durch die Nato-Expansion in die Ukraine existenziell bedroht, während die Nato ihre zahlreichen Angriffskriege bisher nur geführt hat, um sich moralisch aufzugeilen.

Prinzipiell steht man immer auf der richtigen Seite, wenn man auf der der einheimischen Bevölkerung steht. In der West-Ukraine sind das Ukrainer, in der Ost-Ukraine Russen. Besonders tragisch: Oft sind beide Parteien miteinander verwandt. Für den Nato-Diktator USA ein Jackpot: Die "Russen" töten sich gegenseitig, und das hirntote Europa zerstört sich aus "moralischen" Gründen wirtschaftlich selbst .

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker wird extrem unterschiedlich ausgelegt: Im Judenstaat bauen eingewanderte Siedler ihr Klein-Amerika auf, während die einheimische Bevölkerung nur staatenlose Indianer sind, die in ein paar Reservate gesperrt werden. Genau umgekehrt sieht das "internationale Recht" in den baltischen Staaten aus, wo zu Sowjetzeiten eingewanderte Russen von der einheimischen Bevölkerung zu Bürgern 2. Klasse gemacht werden. In den Fake-Demokratien des Baltikums wurden ethnische Russen zum großen Teil staatenlos, um sie von den Wahlen ausschließen zu können. Wie unterschiedlich bei im Prinzip gleicher Sachlage das Selbstbestimmungsrecht der Völker von der hirntoten Nato interpretiert wird, dafür sind Nordirland, Schottland, Katalonien, Kroatien, Slowenien, Kosovo-Albanien, die Krim und der Donbaß weitere Beispiele.

Der Realitätscheck im Propagandakrieg

Leider unterziehen westliche Propagandaexperten die russische Propaganda keinem Realitätscheck, denn dann bräuchten sie weniger "rätseln", was die Russen in der Ukraine vorhaben.

Natürlich dürfen westliche Propagandaexperten frei phantasieren, wobei Hitlers Blitzkriege in der BRD naturgemäß die Meßlatte darstellen. Leider aus dem Focus gefallen ist die Dimensionierung der Blitzkriege: Polenfeldzug 1,5 Mio. Soldaten, Westfeldzug 2,8 Mio., "Barbaren-Ost" Operation 4 Mio. Soldaten, plus jeweils x Tausend Panzer, x Tausend Flugzeuge, x Tausend Geschütze (zu faul zum Nachsuchen).

Nur ca. 170.000 Mann für ein Land wie die Ukraine sind etwas sehr dünn. Die russische Propaganda spricht daher nicht von Krieg (oder gar Blitzkrieg), sondern nur von Spezialoperation und deutet damit an, daß es sich um eine begrenzte Militäraktion handelt. Rußland verfügt -auch ohne allgemeine Mobilmachung- über weit mehr Soldaten, als gerade in der Ukraine eingesetzt werden.

Obwohl für Nato und ukrainische Armee de facto eine "Flugverbotszone" besteht, wird in der russischen Propaganda trotzdem stets der Begriff Spezialoperation verwandt. Nimmt man diesen Unterschied ernst, wird es vermutlich nicht die in Nato-Angriffskriegen üblichen Versuche geben, Selenskyj oder Mitglieder seiner Familie/Regierung durch Luftschläge gezielt zu liquidieren.

Neben dem strategischen Ziel, die weitere Nato-Osterweiterung zu stoppen, spielen in der russischen Propaganda vor allen Dingen die Gebiete der Ukraine eine Rolle, die von Russen bewohnt werden. Diese Gebiete sollen durch die "Spezialoperation" dauerhaft befreit und gesichert werden. Dort gibt es auch die heftigsten Kämpfe mit den meisten zivilen Opfern. Der 8-jährige Terror der ukrainischen "Antiterroroperation" wird dabei mit der gleichen Herzschmerz-Kindermörder-Propaganda gewürdigt, mit der die Natostaaten ihre Seite unterstützen. Im Gegensatz zum verbrecherischen Angriffskrieg der Nato-Propaganda sieht der Krieg in der russischen Propaganda aus wie eine Spezialoperation zur Verteidigung der in der Ukraine lebenden Russen.

Große Teile der Ukraine wurden bisher nur durch präzise Luftschläge gegen militärische Ziele abgerüstet. Wo die Luftwaffe nicht in Wohngebieten zur Unterstützung der Bodentruppen eingesetzt wird, fordert die "Spezialoperation" bisher nur wenige Opfer unter der Zivilbevölkerung. Sollten die russischen Militäroperationen eine begrenzte "Spezialoperation" bleiben, dürfte sich daran nichts ändern.

Focuserweiterung Waffenlieferungen

Die "russische Propaganda" hat schon angedeutet, daß das Überschwemmen der Ukraine mit leichten Luft- und Panzerabwehrwaffen auch auf die Nato zurückfallen könnte. Dazu muß man wissen, daß die ethnischen Bruchlinien nicht nur zwischen Russen und Ukrainern, sondern auch zwischen Polen und Ukrainern verlaufen. Ukrainische Nazis haben sich im 2. Weltkrieg nicht nur am Holocaust beteiligt, sondern zudem quasi in Eigenregie versucht, die in ihrem Land lebende polnische Minderheit gleich mit auszurotten. Die Polen wiederum waren zuvor -kaum daß sie von den Briten nach Ende des 1. Weltkrieges wieder auf die Landkarte gesetzt worden waren- in die Ukraine einmarschiert und standen kurz vor Kiew, wurden aber wieder zurückgeschlagen. Je nach Region haben ukrainische Ultranationalisten ihre "Lieblinge": Die einen hassen am meisten die Russen, die anderen die Juden, wieder andere die Polen ...

Um Personal zu sparen könnte Rußland die US-Strategie in "shithole-countries" kopieren, den Konflikt internalisieren und direkt oder indirekt die Gruppen unterstützen, die gerade nützlich erscheinen. Für die "US-Strategie" kämen neben antipolnischen Neonazis vor allem Oligarchen in Frage, die geneigt sind, ihre Macht durch eine Privatarmee auszubauen, sollte sich jemanden finden, der ihnen Waffen verkauft.

Nur zur Größenordnung: Die 800 Mio. Dollar US-Waffenhilfe von Biden sind für Milliardäre wie zB. die ukrainische Russengas-Milliardärin Timoschenko ein Betrag, den sie ganz alleine aufbringen könnte, wenn sie denn wollte. Und die Russen wissen vielleicht noch ein wenig besser als die Amerikaner, wie ukrainische Oligarchen, die teilweise wie Volkstribune auftreten, funktionieren.

Auch ohne Kopie der US-Strategie von maximalem Chaos, sondern allein weil die Ukraine gerade mit leichten Waffen geflutet wird, könnte der Krieg insbesondere für Polen eine überraschende Wendung nehmen. Die "russische Propaganda" ist nicht zwingend eine Drohung, man kann sie auch als Warnung verstehen. Ein jahr(zehnt)e langes Dauerchaos nach US-Standardrezept Naher Osten ist für Rußland an der eigenen Grenze sicherlich wenig wünschenswert.

Westliche "Propaganda-Experten" spekulieren gerne über die Möglichkeiten russischer Oligarchen, Putin abzulösen oder zu beseitigen. Hoffentlich wissen diese "Experten" auch, wie gut der ukrainische Sicherheitsapparat seine Oligarchen im Griff hat.

Briten raus, Ukraine rein: Das britische Junglecamp in der neuen Bimboordnung

Die Briten haben die EU verlassen, um ihre Grenzen für Osteuropäer dicht machen zu können. Dem Brexit voraus gingen oppositionelle Obergrenzenbimbos, die besonders ätzende Propaganda gemacht haben, als die Grenzen für Rumänen und Bulgaren fielen. Im Zuge der Ukraine-Krise wird der offizielle Focus gerade revidiert: Die heute regierenden Obergrenzenbimbos behaupten neuerdings, die EU nicht verlassen zu haben, um ihre Grenzen schließen zu können, sondern nur, um für die Briten die Freiheit zurück zu erhalten. Aber war das in der Propaganda der Obergrenzenbimbos nicht das Gleiche?

Rhetorisch dagegen geben sich die Briten noch aggressiver als die Amerikaner, wenn es darum geht, für die Freiheit der Osteuropäer zu kämpfen. Aber wie ist dieses militärische Engagement zu bewerten, wenn die Briten so wenig bereit sind, mit ihren osteuropäischen Nachbarn in einem gemeinsamen Europa zusammen zu leben? Die britische Nutzung der Osteuropäer als Kanonenfutter gegen deutsche (europäische) und/oder russische Interessen hat eine lange Tradition.

2015 darf sich nicht wiederholen: Widerwärtige Rassisten

Durch die Ukraine-Flüchtlinge wurden die Obergrenzenhorste als das entlarvt, was sie sind: Widerwärtige Rassisten. Natürlich möchte niemand, daß sich 2015 wiederholt. Dummer Weise sorgen aber die Regimechange- und Ausbreitungsgelüste der "erfolgreichsten Militärallianz aller Zeiten" immer wieder dafür, daß Menschen flüchten müssen.

Ob gelb, ob grün, ob rot, ob braun, stets die Bürger in die Röhre schaun!

Stand: 02.04.22